Harte Herzen

Liebe Leser meine Webseite

Eine Therapeutin sagte einmal:

„Bei einem egozentrischen Menschen kann kaum was erreicht werden. Sie tun nur das, was sie meinen, dass es gut wäre. Nichts kann man ihnen recht machen, aber sie selbst machen es dauernd richtig. Es ist sehr schwer, ihre festgefahrene Meinung zu kippen.“

Nur der Herr selbst kann solche Menschen zum Umdenken bewegen, aber für solche Menschen ist das sehr schwierig, zu glauben, weil sie so hart in ihrem Herzen sind. Diese Menschen können auch nicht mit dem Wort Sünde umgehen. Sünde gehört ja nur in den Bereich “Kirche“. Wenn man das Wort Sünde genau betrachtet, was aus dem Griechischen kommt, heißt das ganz einfach Zielverfehlung. Der Menschheit größte Zielverfehlungen waren nicht die so genannten „kleinen Kavalierdelikte“, die sich dann oft zu schweren Katastrophen ausweiteten, sondern ihr Unglaube, ihr permanentes Leugnen ihres Schöpfers, des einmaligen Gottes, der sich in seinem Sohn Jesus Christus, dem Messias offenbarte.

Ich weiß, wenn man mit einem Finger auf einen anderen zeigt, zeigen vier Finger zurück auf mich selber. Damit meine ich, ein Urteil zu fällen geht viel schneller, als eine Korrektur bei einem selbst zuzulassen. Das sollte mir und uns auch immer bewusst sein.
Doch was die Therapeutin hier beschreibt, ist leider ein trauriger Zustand. „Stolze egozentrische Herzen“ aufzubrechen ist oft wie ein Bohren mit einem kleinen Spielzeugbohrer in eine riesen dicke Betonwand hinein. Wie oft haben wir traurig resigniert, wenn wir von unserem Glauben an den lebendigen GOTT weiter erzählen wollten, weil plötzlich eine dicke, unsichtbare Mauer vor uns aufgebaut wurde. Das sind nicht einmal Menschen, die vordergründig „schlechte Dinge“ tun, ganz im Gegenteil. Sie sind so von ihrem „guten geradlinigen Weg ohne GOTT“ überzeugt, dass sie fast aggressiv reagieren, wenn man von Schuld und Sünde spricht. Sie prahlen regelrecht oftmals von ihren guten Taten. Ich habe kein Rezept dafür, wie ich mit diesen Menschen umgehe, aber das brauche ich wohl auch nicht. Der HERR kennt sie. Ich darf aber treu und wahrhaftig weiterhin den HERRN bezeugen, auch wenn mir das Minuspunkte bei „noch harten Herzen“ einbringt. Letztendlich weiß unser HERR JESUS selbst, wie er „harten“ Herzen begegnet.
GOTT, der auch unser Arzt sein will, hat längst eine Antwort: Ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun« (Hes. 36,26.27). Der HERR ist auch ein Operateur. Wer aber schon einmal vor einer OP stand, weiß, dass man seine Einwilligung geben muss. Der HERR macht das nicht anders, ER überrumpelt uns nicht, zwingt uns nicht, dass aus unserem harten unbußfertigen Herzen ein fleischernes Herz wird, das IHM gehören soll. GOTT ist der allerbeste Arzt, der uns Menschen auf diese Notwendigkeit einer OP aufmerksam macht, damit wir nicht für immer den geistlichen Tod sterben müssen, einen Tod, der nie mehr rückgängig zu machen geht.
Im Gegenteil: Der HERR möchte, dass wir aus unserer selbstgebastelten Gerechtigkeit aufwachen, die uns doch nur selber zerstört. GOTT möchte, dass wir nicht unseren eigenen Urteilen trauen, sondern SEINEN. GOTT, der HERR hat uns SEINEN besten Assistenzarzt zur Verfügung gestellt, der die VOLLMACHT bekam, uns heil zu machen, dass wir für immer leben dürfen. Das geht nur mit einem bußfertigen, fleischernen Herzen. GOTT setzte SEINEN SOHN ein, der Mensch wurde und mit kalten und harten Herzen konfrontiert wurde.
Vertrauen wir uns dem großen Arzt, Psychologe und Seelsorger an, der den besten Röntgenblick hat und uns sieht und ER kann einschätzen, wer sich schon operieren hat lassen oder wer noch immer mit einem Herz aus Stein herumläuft.
Ich bin mir sicher, auch GOTT kann dennoch egozentrische, harte Menschen zur Umkehr bewegen, natürlich nur die, die es auch wollen.

Ich wünsche mir selbst und anderen, dass wir Salomos Wunsch zu GOTT beherzigen, dass der HERR uns ein weises und verständiges Herz schenkt. (1.Könige 3, 9)

Herzliches Schalom

Eure Sieglinde

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