Weihnacht oder nur Trubel?

Heute vor einem Monat war ich noch mit Sohn und Tochter in Israel. Es durchfließt mich etwas Wehmut, weil ich nicht mehr dort sein kann, aber auch ganz tolle Erinnerungsfreude, wenn ich daran denke, was wir alles Schönes sahen und erlebten.
Die zwei Fotos zeigen unseren Besuch bei der Malerin Sara Azmon mit ihrem Mann Uri, die außerhalb von TelAviv wohnen.
http://www.saraatzmon.com

Wie gerne würde ich wieder in Israel sein. Meine Glaubenswurzel liegt dort. In Israel macht G`TT, der HERR mit SEINEM Volk Geschichte und auch ich darf mitten drin dabei sein. Ich habe Sehnsucht nach Israel und dem jüdischen Volk. Ich habe Sehnsucht nach der ewigen bleibenden Hauptstadt: Jerusalem.
Dort wird der MESSIAS kommen, wiederkommen. Ich freue mich so sehr darauf. Dann darf G´TTES auserwählte Volk zur Ruhe kommen in SEINEM EWIGEN SHALOM. Nie mehr und niemand wird es verleugnen und angreifen können. Niemand darf dann mehr dem Volke G`TTES Leid zufügen. Generell wird das Leid dieser Erde ein Ende haben. Dann bringt der MESSIAS das wieder in Ordnung, was der Mensch selbst durch seinen Ungehorsam gegen seinem SCHÖPFER verbockt hat. Noch heute verwehrt sich der Mensch die Rückkehr ins „Paradies“, weil er so selbstsüchtig und stolz ist und keinen G´TT über sich haben möchte, obwohl es die beste und einzigste Lösung für die Probleme dieser Welt wäre. Noch heute bauen Menschen ihre Türme „zu Babel“, denn wenn sie schon eine Art von „Glauben“ haben, ja dann will man doch wenigstens so sein wie G´TT,  möglichst noch darüber hinaus. Oh wie selbstherrlich wir Menschen doch sind. Ich schließe mich nicht davon aus, denn ich habe ja auch früher solch einen verkehrten Glauben gegen diesem einzigen wahren G´TT gehabt. Mit dem Lesen der Bibel begann ich erst vor vielen Jahren, als ich längst erwachsen war. Es ist das beste Buch, was je in dieser Welt erschien. Ich bin so froh, dass der HERR mir meine inneren und äußeren Augen auftat. G´TT hat mich natürlich nicht überrumpelt oder gezwungen, dass ich an IHN glauben muss, es bleibt immer eine freiwillige Entscheidung von einem selbst. Es war und ist meine beste Entscheidung im Leben gewesen und wird sie immer bleiben und alle anderen guten Entscheidungen haben sich darin unter geordnet.
Nun sind wir mitten im „Weihnachtstrubel“ und man kann sich nicht immer ganz davon ausklinken und schnell ist man auch im Spinnennetzt der Hektik gefangen.
Dann sitzt man gehetzt an den Feiertagen zu Hause und möchte eine „Heile Welt“ produzieren. Funktioniert das aber“?

Kinder gehen zu einer Adventsfeier- aus meinem Schlafzimmerfenster fotografiert.
Man möchte am „Heiligen Abend“ alles das für ein paar Stunden einfangen, wofür man ein Jahr lang keine Zeit hatte. “ Zeithaben für die Zeit“? Geht das????? Man wünscht sich doch so sehr Friede, Freude, ein Wohlgefühl im Bauch, artige Kinder, eine freundliche(n) Ehefrau-/Mann, einen Tannenbaum, Gansbraten mit Grünen Klößen und sinnliche Weihnachtsmusik. Oh, auf einmal wird man etwas sentimental, hört sich Lieder an, die von einem Jüdischen Kind singen, das vor über 2000 Jahren in Bethlehem geboren wurde, obwohl man das sonst 12 Monate im Jahr nicht geglaubt hat. Man möchte in dieser Zeit ja so „lieb“ sein und die Geldbörse wird schon einmal für ein paar Spenden gezückt. Hand aufs Herz, klappt das alles so 100%ig?
Wie ich schon vorher schrieb: Man kann sich dieser vorweihnachtlichen, oft hektischen Zeit nicht ganz entziehen und so gab es auch bei mir schon Stress wie Adventsmärkte, wo ich Ware aus Estland verkaufte und auch zu Hause ein paar Kunden versorgte.
An manch einem Nachmittag gestaltete ich mit Singen und kleinen Lesungen Adventsfeiern aus. Einkäufe und Geschenke mussten natürlich auch eingekauft werden und das alles sollte noch möglichst schön verpackt werden, damit diese zum „Heilgen Abend“ griffbereit auf den Gabentisch liegen.
Da ich im Bund der „Sächsischen Israelfreunde“ bin, ist das selbstverständlich, dass ich die Gebetsabende mit Lobpreisliedern begleitete. (An dieser Stelle sei auf unser Zentrum in Reichenbach(Vogtland)  http://www.zum-leben.de hingewiesen, wo es gute Informationen über Israel, Judentum und dem zweiten Tempel, der in liebevoller Weise nachgebaut wurde, gibt.)
Auch heute noch werde ich einen Abend mit Liedern dort ausgestalten.
Einige Leute aus unserem Dorf warten auch auf einen Besuch von mir, denn es gibt so viele einsame Menschen. Und so reiht sich eines zum anderen und der Morgen, der doch erst begann, wurde schon längst wieder zum Abend. Es ist also nicht von der Hand zu weisen, dass meine Tage bisher ausgefüllt waren und noch sind.

Ich wünsche jeden und mir selber, dass man sich von G´TT anleiten und zeigen lässt, dass man nicht erst in einer Hektik gerät, die absolut nicht nötig wäre. Man überlege, was wirklich Weihnachten bedeutet, was wichtig und unwichtig ist, ein Weihnachten, was jeder, auch der ungläubigste Mensch so gerne feiert.

Vor über 2000 Jahren kam das Licht der Welt zu uns Menschen in einem kleinen Kind.
Es war keine romantische Geschichte, die da stattfand. Es war eine dramatische und harte Zeit für die hochschwangere Maria und für ihren Ehemann Josef. Es gab für das jüdische Paar kein Hotelplatz, keine Designerwohnung in Bethlehem, als sie wegen einer Volkszählung dorthin unterwegs waren. Es wurde dem Paar nur ein rauer, kalter Stall zur Verfügung gestellt. In diesem Stall (und das muss eher eine Felsenhöhle gewesen sein), kam Jesus, der ersehnte Retter zur Welt. Es war kalt, es gab für das Kind kein Himmelbett und die Zuschauer waren die Tiere im Stall.
Jeder kennt wohl die Geschichte und wie viel Kult wurde bisher schon damit getrieben.
Aber ich lade Sie/Euch einmal ein, diese Geschichte in der Bibel selbst zu lesen, richtig und mit einem offenen Herzen, um dann einmal zu vergleichen, was heute daraus gemacht wurde.

Für mich bedeutet „Weihnachten“, dass G´TT zu uns Menschen in diesem kleinen Kind kam, denn G´TT und das Kind in der Krippe sind eine Einheit für mich; Jesus, der erwachsen wurde und vom Reich G´TTES und von der Vergebung von Schuld und Sünde predigte, dass G´TT auch ein vergebender VATER ist.
Wie schon vorher von mir geschrieben. Wer mehr wissen möchte, sollte wohl das jetzt wirklich selbst herausfinden und nachlesen. Wenn man sich der Führung G´TTES öffnet, sich von IHM anleiten lässt und auch darum bittet, dann geschieht das Wunder des Glaubens und es wird im Herzen ganz hell.

Weihnachten ist mehr als nur Konsum, Essen und Trinken, Feierlichkeiten und Sentimentalitäten. Weihnachten bzw. die Geburt Jesus ist viel, viel mehr. Ich glaube, dass Jesus der MESSIAS ist, der kam und wiederkommen wird, nicht nur für SEIN EIGENES Volk, das so wie so, sondern auch als Licht für die Heiden, natürlich nur, wenn diese seine Botschaft annehmen wollen.
Ich sehne mich danach und freue mich sehr auf SEIN Kommen.
ER wird wiederkommen als der MESSIAS und König für SEIN Volk Israel, auch für die, die schon jetzt an IHN glauben aus der Heidenwelt.

Ich danke dem EWIGEN G´TT für SEINEN wunderbaren Plan, denn G`TT  hat SEIN Volk nie verstoßen, denn SEINE erste Wahl galt dem Volk der Juden und wir aber als Gläubige aus den Heidenvölkern dürfen mit dabei sein. Ich sage das einmal jetzt ganz salopp: Wir sind die zweite Wahl, aber dennoch auch in G´TTES Augen wertvoll.
Wer nun meint, er könnte an G`TTES Plan rumbasteln wollen und sich einer Ersatztheologie anhängen, die vor 2000 Jahren schon begann und dem jüdischen Volk ihren Status als das Volk G´TTES aberkannte,  der sägt sich selbst den Ast ab, worauf er sitzt. Niemals konnte und kann die Kirche den Platz, den der EWIGE SEINEM Volk Israel zugesichert hat, besetzen. Aber sie versuchten es und versuchen es immer wieder.
Wie arrogant, stolz und blind das doch die Großkirchen jahrtausende von Jahren glaubten, noch bis heute glauben und praktizieren wollen , aber gerade deshalb viel, viel Leid über das Volk der Juden brachten und noch darüber sind.
Wie oft und gerne wird das Lied „Tochter Zion“ in den Kirchen und so gar außerhalb gesungen. Hier einmal die 1.Liedstrophe davon:

„Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem!
Sieh, dein König kommt zu dir, ja, er kommt, der Friedefürst
Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem!
Hosianna, Davids Sohn, sei gesegnet deinem Volk!
Gründe nun dein ewges Reich, Hosianna in der Höh!
Hosianna, Davids Sohn, sei gesegnet deinem Volk!“

Glauben das die meisten Leute. was sie da singen?????
Ich denke, nein. Es wird immer nur eine kleine Herde sein, die wissen, worum es geht, was sie singen. Das Lied sagt alles aus, was wir wissen müssen und es lohnt sich, noch die anderen zwei Strophen zu lesen.
Wenn es Ihnen/Euch wichtig ist, dann sucht das Lied im Internet.

Nun zurück zu unserem „Weihnachtstreiben“.
Wir haben jetzt ein paar Tage frei. Ich wünsche sehr, dass das Herz für die Wahrheit frei wird und frei bleibt, wenn diese schon im Herzen gewurzelt ist.
Ich wünsche für mich und für Sie/ für Dich, dass wir still werden, dass der HERR zu uns reden kann. Lassen wir uns das schenken, was wirklich wichtig ist und das ist die wunderbare, gute Botschaft G´TTES.

Shalom und liebe Grüsse zu Weihnachten
Sieglinde

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Ein Kommentar zu “Weihnacht oder nur Trubel?

  1. Weihnachten ist wie Ostern für mich schon lange keine Fest mehr an dem ich teilnehme. Es sind von Menschen gemachte Feste, entstanden durch den Judenhass der Kirchenväter – ab dem Nicäischen Konzil 325 u.Z.! Constantin machte das Chrstentum zur „Staatsreligion“ und bi zum heutigen Tag ist die „Ersatztheologie“ – die Kirche ist das „neue Israel“ eiin Hohn auf die gesamte Heilge Schrift.
    Was aus dieser „Religion“ geworden ist spielt sich vor unseren Augen ab – die Kirche ist zur „Hure Babylon“ geworden – der Hass auf G’TTES Bundesvolk und Israel wächst und treibt allerorts in den verschiedensten Denomination – ganz massiv sind der ÖRK und die „orthodoxen Christen in der PA“ – aller schlimmste Blüten.
    Aber der G’TT Israels ist immer noch größer – darum haben wir Hoffnung und können unsere Häupter erheben – Lukas 21.28! Gelobt sei G’TT im Namen Seines Sohnes Yeshua!!!

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