Ein Morgen

Heute ist so ein schöner Morgen und man könnte denken, der Frühling kehrt ein.

Himmelblick

Sonne in meinem Fenster

Ich höre dem Schwatzen der hiergeblieben Vögel zu und recke und gähne mich für den neuen Tag.
Die Sonne lässt innerlich Bilder von grünen saftigen Wiesen mit Gänseblümchen entstehen oder ich erinnere mich an meinen blauen Holi
day-Wagen im Garten, der darauf wartet, wieder frühlingstauglich gemacht zu werden.
Ich denke, ich sollte mit den Frühlingsgefühlen noch etwas warten und den vom Ende November bis Mitte Dezember gewesenen Winter, der aber wieder mit großen Schritten auf uns zu kommt, ins Auge blicken.
Es ist ja erst der letzte Tag im Januar und wenn man dem „Hundertjährigem Bauernkalender“ Glauben schenken darf, rollt auf uns hier im Erzgebirge noch eine große Kältewelle zu.

Unser verschneiter Holidaywagen Ende Oktober 12

Der Februar wird also noch einmal eisig kalt werden,

Foto aus unserem blauen Wagen, als noch Schnee lag

Foto aus unserem blauen Wagen, als noch Schnee lag

Winterfreuden , Jan.2012

Eine Skifahrerin 😉 , vor einem Jahr

aber hoffentlich mit genug Schnee, um dann doch noch meine Ski vom Tiefschlaf aufzuwecken, die noch verborgen im Schuppen liegen.

Auch den Schnee liebe ich, den sauberen, der erst ganz frisch aus den Wolken herabfällt und Wiesen und Wälder mit einem sanften weißen Mantel zudeckt. Alles Schmutzige wird versteckt, es wirkt alles so hell und friedlich. Eine Schneelandschaft fasziniert mich immer, weil davon etwas Reines ausgeht, ja fast etwas Unschuldiges, ganz neu Geborenes.
Das erinnert mich an den Text Jesaja 1,18, der in
der Bibel steht: „Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, sollen sie weiß werden wie der Schnee; wenn sie rot sind wie Karmesin, sollen sie [weiß] wie Wolle werden.“ Es gibt ja auch den Ausspruch: – „eine weiße Weste haben“ – Die Farbe WEISS galt wohl schon immer als Farbe der Unschuld und Reinheit. Und wir Menschen wären das wohl auch so gerne, fehlerfrei und makellos.

Hand aufs Herz, sind wir das? Für mich kann ich das nicht behaupten und die Bibel lehrt ja auch, dass von Jugend an in uns nichts Gutes wohnt.(1. Mose 8, 21)  Der Schöpfungsbericht zeigt uns auf, wie das erste Menschenpaar ungehorsam wurde und wie dieses sündhafte Wesen bis heute immer wieder vererbt wird.(Sündenfall der Menschen 1. Mose Kapiel 3)  Oh, oh, das gefällt uns aber gar nicht, was die Bibel hier beschreibt. Aber ich habe eine tolle Erfahrung gemacht, die zwar am Anfang erst schmerzhaft war, aber letztendlich zum Segen für mich wurde. G´TT hat mich von meinem falschen Stolz befreit, einen Stolz, der mich beherrschte und unglücklich machte. Schlimmer noch, mit diesem, meinem Stolz lebte ich an G´TT vorbei und seine guten Ordnungen waren mir teilweise „schnuppe“, übersetzt gleichgültig. Ich glaube, eine der schlimmsten Sünde ist wohl zu glauben: `So schlecht bin ich ja nicht, ich brauche keinen G´TT über mir, der mich wo möglich gängelt und mir mein Leben versauern will. Ja, die anderen, die morden und stehlen, das sind die schlechteren Menschen, aber doch ich nicht als der „normale, gute Mensch“`. Es ist wohl Irrglaube zu denken, wenn man in Friedensbewegungen integriert ist, hier und da auch einmal für Wohlfahrtsorganisationen spendet oder ein altes Mütterchen über die Straße hilft, dass man nun der beste Mensch in dieser Welt sei. Ist das nicht purer Stolz??? Die größte Schuld bei uns Menschen ist wohl die, an DEM vorbeileben zu wollen, der uns gewollt und gemacht hat, an unserem SCHÖPFER-G´TT. Erkläre ich G´TT für tot, dann sehe mich auch nicht als Sünder, der Vergebung braucht. Dann bleibe ich inwendig schmutzig wie alter, grauer und dreckig gewordener Schnee, der unansehnlich geworden ist. Ist es denn nicht viel schöner, dass wir wie weißer Schnee vor G´TT gelten, ER, der es möglich macht, trotz unsererer sündhaften Natur? Ist es denn nicht besser meinen alten, Schalomegoistischen Stolz zerbrechen zu lassen, der mich doch so wie so nicht glücklich macht? Was ist das doch für ein guter Tausch, den mir der HERR anbietet, nämlich SEINEN Schalom für mein unzufriedenes, egoistisches Leben.

G´TT zeigt uns den Weg durch den stellvertretenen Tod des HEILANDES JESUS CHRISTUS (und ich glaube es ganz fest, dass ER der SOHN G`TTES war, ist und immer sein wird und wiederkommt), dass wir Menschen durch dieses Opfer Vergebung bei G´TT haben, heil werden.
Aus stolzen, harten Blicken,  werden plötzlich warme, helle, ja, strahlende Augen. Das Leben bekommt plötzlich eine ganz andere Qualität.

Es gibt noch viele Parallelestellen zumSchnee wie im Psalm 51,9 oder auch als Vergleich im Matthäusevangelium 28,3, wo JESUS CHRISTUS als der REINE SÜNDLOSE dargestellt wird und wiederkommt.
Natürlich, es gäbe auch noch eine ganze Menge darüber zu erzählen, wie G´TT harten, verkrusteten Schnee zu einer weichen, weiße Decke verwandeln kann oder wie in einem anderen Gleichnis beschrieben wird: Hesekiel 36, 26,27- „Ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun“

Doch zurück zum Anfang meines kleinen Berichtes.
Der Morgen hat gut begonnen, nicht, weil die Sonne so schön scheint und die Vögel ihre Lieder musizieren, das auch, sondern weil ich weiß, dass ich geborgen in G´TTES Hand bin. ER zeigt mir, dass jeder Tag meines Lebens ein Geschenk von IHM ist. Alles, aber auch alles darf und kann ich IHM sagen, weil ER mich so gut kennt. Ich darf SEINE Jahreszeiten genießen, die ER doch uns Menschen geschenkt hat.

Schalom

Schalom

Ich bin kein loses Rad in der Geschichte dieser Welt, kein namenloses Etwas, sondern sein Geschöpf, ja, sogar sein Kind. Ich habe Vergebung bei G´TT.

Das macht mich still und dankbar, aber auch ausgelassen vor Freude.

Nein. G´TT ist kein Spielverderber meines Lebens, im Gegenteil:
Durch IHN weiß ich jetzt erst richtig und wirklich zu leben, weil ich den Sinn darin erkannt habe. Auch wenn es nicht immer einfach sein wird, aber es ist ein schönes, erfülltes Leben mit G´TT. Nie mehr möchte ich tauschen.

Schalom!

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