KRISTALLNACHT

DavidsternGelber David-Stern: Schon im Mittelalter waren Absonderung und Diskriminierung Ziel der Kennzeichnungspflicht für Juden.

In Deutschland wurde der Kristallnacht, auch Progromnacht genannt, gedacht.
Hier ein Bericht von damals aus  dieser Zeit:
http://www.dw.de/kristallnacht-die-welt-schaute-zu/a-17212791

Viele gute Berichte wurden auch in den TV-Sendern ausgestrahlt,
doch sehr traurig und beängstigend zugleich war, dass es gleichzeitig zu Gegendemonstrationen kam, die dieses Gedenken stören wollten.
Man konnte gar nicht so leicht ausmachen ob es sich um linke oder rechte Gesinnung handelte, weil es im Endeffekt, in der Summe gegen Juden gerichtet war.

Besorgniserregend aber ist, dass es einen latenten versteckten Hass gegen Juden aus der Mitte der Bevölkerung gibt. Ein Bericht, den die ARD vor ein paar Wochen ausstrahlte, deckte schonungslos auf, dass aus der Vergangenheit nichts gelernt wurde, wenig aufgearbeitet wurde und ein NICHTMEHRWISSENWOLLEN angesagt ist.


Mediathek ARD:
http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/antisemitismus-heute-wie-judenfeindlich-ist-deutschland?documentId=17842046

Es ist furchtbar traurig und beschämend ZUGLEICH, was längst in unserem Land wieder gegen Juden und alles was damit jüdisch ist, geschieht. Aber das sind nun die Folgen, weil man nichts gegen „Wehret den Anfängen“ tat. Darum ist es umso wichtiger, dass wir unsere Stimmen laut erheben, die wir gegen dieses Unrecht sind, unsere jüdischen Freunde und unsere jüdischen Mitbürger schützen und helfen mit unseren Möglichkeiten. Das bedeutet mutig aufklären. Natürlich kann das dann bedeuten, dass wir mit beschimpft, nicht nur verbal, sondern auch körperlich angegriffen werden oder sogar „angebliche“ Freunde verlieren.
Ich habe leider schon deshalb die Freundschaft gekündigt bekommen, aber dann waren es nicht wirkliche gute Freunde!
Wenn ich zum Beispiel in unser kleines Dörfchen hineinblicke, steht meine Familie ziemlich einsam da, wenn es um Juden geht. Nur wenige Freunde, fast an einer Hand abzählbar, teilen unsere Überzeugung. Wenn ich ins Gespräch komme, sagt man mir: „Das ist doch längst vorbei, 75 Jahre her, ich will darüber nichts mehr wissen.“ Dann kommen sogar wieder die alten Argumente wie früher, dass Juden selbst schuld seien mit ihrer „Religiosität“ oder wie reich sie doch alle damals waren und es heute wieder sind. Andere Leute interessiert das einfach überhaupt nicht. Besonders betrübt macht es mich, weil ich auch in meiner Verwandtschaft nichts erzählen kann, da dieses Thema tabu ist.
I
ch stamme aus der ehemaligen DDR. In unseren Schulen wurde kaum oder nur wenig von der Kristallnacht berichtet. Was wirklich mit den Juden geschah und wie viele Todesmärsche es gab, Abtransporte in Viehwagons zu den Konzentrationslagern, waren nur Randthemen.
Schwerpunkte setzte man für die Kommunisten, die auch in solchen  Lagern mit umkamen, natürlich zu Unrecht. Doch von den massenhaften Erschießungen, Vergasung und Verbrennung von Juden wurde nur wenig im Schulunterricht gesagt. (Aber das gilt jetzt nicht als Entschuldigung, denn man konnte sich später als Erwachsener informieren, wenn man das wirklich wollte!)
Von einem Bericht weiß ich, dass nach der Gründung der DDR sich ein versteckter Judenhass schnell etablierte und viele Juden in den Westsektor flüchteten. Uns Kindern und Jugendlichen wurde eingebläut, dass ein „Arafat“ ein Revolutionär war und der Staat Israel ein Aggressor.
Ich könnte die Palette weiter führen. Man sieht, wie die Saat aufgegangen ist und wie die Gehirnwäsche bei den meisten geklappt hat. Die ehemalige DDR beteiligte sich auch nicht wie der westliche Teil Deutschlands an den Kosten der Wiedergutmachung an Juden. (Was man natürlich nie wirklich mit Geld wieder gut machen konnte, aber dennoch ein Zeichen war und Hilfe.)

Es kommt die Zeit und diese ist ja auch schon längst wieder angebrochen, dass wir gefragt werden, wie wir zu den Juden weltweit und erst recht zu Israel stehen. Was wird meine Antwort sein? Werde ich treu zum Volk der Juden weiterhin stehen, selbst wenn das mir Einbußen bringt und Schlimmeres???
Bin ich dazu bereit???
Wird das nur ein Lippenbekenntnis bleiben oder werden auch Taten folgen???

Ich denke, es wird ein Sieben geben und viele werden durch die Löcher des Siebes fallen, weil ihre Bereitschaft zu dem jüdischen Volk zu stehen keine Wurzeln hatte, sondern nur ein Strohfeuer und rosarotes Denken war oder sich nicht wirklich mit der Geschichte auseinander setzten.
Hierzu einen Link, das muss man unbedingt dazu lesen, gerade wir Christen!
http://bibeltreu.com/reichspogromnacht-reichskristalln

Winterdavidsstern

Mit G-TTES Hilfe werde ich weiterhin zum Jüdischen Volk stehen. Aber ich weiß, dass nur der G-TT Israels mir dabei helfen kann, damit ich treu und standhaft bleibe. Doch der HERR möchte unsere Entscheidung vom ganzen ungeteilten Herzen haben. ER sieht in uns hinein wie wir es meinen, was echt und unecht ist.
IHM können wir nichts vormachen!

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Die Zeit läuft!

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