Wer will fleissige Handwerker sehen……

Es gibt bei uns ein altes Kinderlied:

Wer will fleissige Handwerker sehn, der muss zu uns Kindern gehen!
Stein auf Stein, Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein.

Wer will fleissige Handwerker sehn, der muss zu uns Kindern gehn!
O wie fein, o wie fein, der Glaser setzt die Scheiben ein.

Wer will fleißige Handwerker sehn, der muss zu uns Kindern gehn!
Tauchet ein, tauchet ein, der Maler streicht die Wände fein…………..

Da gibt es noch eine Menge Strophen und man kann immer mehr von Handwerkern hinzu dichten. Ich habe eine eigene Strophe hinzu produziert. 😉

Wer will fleissige Handwerker sehn, der muss mal nach Sachsen gehen!
Sie sind Freunde von Israel und reisen dorthin ganz, ganz schnell. 

Ich habe hier einen Link zur Mediathek unseres TV MDR rein gestellt. Man muss also schnell ansehen, weil die Beiträge meist nach zwei Wochen wieder durch andere „Stories“ ersetzt werden. Es wird hier ein Film über die Handwerker der „Sächsischen Israelfreunde“ gezeigt, die aus Liebe und auch aus der Verantwortung unserer deutschen Vergangenheit heraus Liebesdienste an den Holocaustüberlebenden tun. Das zeigt sich in ganz alltäglichen Dingen wie im Malern der Wohnungen, Dach reparieren, Elektrik neu installieren, aber auch manchmal erst Recht im Hinsetzen und Hören, was diese Holocaustüberlebenden erzählen. Ich mache hier nicht aufmerksam um Werbung zu machen, wie toll doch unsere Handwerker sind. Nein, es geht mir darum, wie doch langsam, ganz sachte Annäherung geschieht. Es ist wie ein zartes Handreichen beiderseits. Wir können es niemals gut machen, dort wo unsere Väter und Grossväter im Nazideutschland schwiegen oder gar mittaten. Die grausame Vergangenheit im Umgang mit Juden, wie man sie misshandelte und grausam tötete, darf niemals vergessen werden und Ansätze für neuen Antisemitismus/ Antijudaismus muss bekämpft werden und nicht wieder tot geschwiegen werden. Diese „Handwerker“ sind wie ein guter Stern, die zeigen, dass es Menschen aus Gesamtdeutschland gibt, die solidarisch mit den Juden sind und auf ihrer Seite stehen, auch wenn sie leider insgesamt nur eine kleine Gruppe in Deutschland sind. In allen Bundesländern gibt es Israelfreunde, aber sie werden immer in der Minderheit sein, auch das muss man trauriger weise feststellen. Ich selber freue mich, dass ich bei den „Sächsischen Israelfreunden“ sein darf: Ich danke dem G-TT Israels, dass er mich zur Busse führte. Auch wenn ich in der Nachfolgegeneration lebe, so bin ich dennoch eine Deutsche mit dieser schrecklichen Vergangenheit Hitlerdeutschland. Gnädig und barmherzig ist der HERR, dass ER mir die inneren und äusseren Augen für SEIN Volk, für SEIN Land geöffnet hat.    DANKE! TODA!  תודה

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/video174400_zc-7931f8bf_zs-2d7967f4.html

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