Israelreise im vergangenen Juni, Tag 1

Heute ist der 9. Juni 2014. Die Uhr zeigt 02.00 Uhr nachts an und alles ist ruhig. Doch ich liege wach in meinem Bett. Mein Herz schlägt freudig erwartend so laut, dass ich meine, mein Mann neben mir müsste davon aufwachen. Nein, er schläft tief und fest mit ein paar kleinen Schnarch-Attacken durchwachsen. Meine Gedanken beschäftigen sich schon mit dem heutigen Tag. Unsere Reise nach Israel wird bald beginnen. Habe ich auch alles eingepackt für die knappen zwei Wochen? Wenn nicht, ist es ja auch nicht so schlimm, denn in Israel kann man alles kaufen. Hauptsache alle Ausweise, Versicherungskarten, meine Brillen und Visa-Karte befinden sich in meiner Tasche. Meine Gedanken schweifen zum Garten und zu unserer Wohnung. Habe ich auch alles genau erklärt, denn Blumen und Pflanzen im Garten müssen gegossen werden, wenn wir nicht da sind. Mein Bruder und meine Schwägerin werden schon alles prima versorgen, das wird schon gut gehen.
Eigentlich müsste ich ein bisschen schlafen, denn der Wecker klingelt noch vor Sieben. Die Fahrt wird  anstrengend werden, doch die Vorfreude ist so groß, dass ich hellwach liege.
Die Tochter ist gestern auch vom Norden Deutschlands gekommen, da sie mitreisen möchte.
Unser Sohn wohnt ja im selben Dorf und wird hoffentlich pünktlich zur Stelle sein.

Komm, Sieglinde, schlafe jetzt aber endlich!

Es ist so weit.
Die Fahrt kann nach Prag (Tschechien) beginnen. Es sind hier in Sachsen 30 Grad Celsius, aber in Israel erwartet uns noch mehr Wärme.

Maßarbeit für unsere Koffer!      20140609_134522

Die Koffer und Kinder sind verstaut und das war alles Maßarbeit. 😉

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Noch schnell stellt mein Ehemann den Navigator ein und schon sausen wir durch Tschechien.
450 km liegen vor uns, bis wir Prag erreichen. Dort werden wir dann einchecken und die EL-AL wird uns nach Israel bringen. Halleluja! Ich freue mich!

Prag, wir sind angekommen. Nun suchen wir den Parkplatz,
worauf unser Auto auf uns warten darf, bis wir zurück kommen. Prag. Autopark
Aber nun zügig  mit allem Gebäck aussteigen und schon
sitzen wir im Auto, das uns zum Flugplatz bringt.

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Jetzt ist Warten und Abwarten angesagt, denn wir haben noch viele Stunden vor uns, da unser Flugzeug erst 22.15 Uhr startet. Wir vertreiben uns schon die Zeit, es gibt ja genug zum Sehen, auch etwas zum Lesen habe ich mir eingepackt und zwischendurch muss man auch etwas essen und trinken. 😉

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Geschafft, unsere Koffer sind abgegeben, die Befragung der Sicherheitsbeamten sind durch. Wir hatten eine ganz nette Frau, die uns auf deutsch Fragen stellte.
Trotz Gesichtskontrolle, durften wir passieren. 🙂

Im Terminal 2
Wir sind im Terminal 2 angekommen und wir sehen, die El-Al steht schon bereit.
Ich staune, wie ein wunderschönes Abendrot uns begrüßt.

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Juhu, wir sitzen im Flugzeug, was uns zirka vier Stunden über die Wolken sein lässt. Welch tolles Gefühl. Wir fühlen uns so geborgen und beschützt, weil wir mit der jüdischen Fluggesellschaft EL-AL fliegen.

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Klasse! Wir sehen schon Tel Aviv und ein neuer Tag ist längst angebrochen.
Dem G´tt Israels sei Lob und Dank.

 

(Ein weiterer Bericht wird folgen.)

 

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